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Die Tübinger Poetik-Dozentur und der Würth-Literaturpreis sind Förderprojekt der Adolf Würth GmbH & Co KG, Künzelsau.


aktualisiert am: 15.03.2010

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Würth-Literaturpreis 2010

Am Samstag, den 5.3.2010 hat die Jury ihre Entscheidung über die Vergabe des Würth-Literaturpreises 2009 bekannt gegeben. Der mit insgesamt 7.500 Euro dotierte Preis wird an Ulrike Schäfer aus Würzburg für ihren Text „Das Haus “ (1. Preis, 4.500 Euro) und Barbara Dickow aus Hamburg für ihren Text „Pferd, hinten“ (2. Preis, 3.000 Euro) vergeben. Der Preis wurde am 25.7.2010 im Museum Würth in Künzelsau vergeben.

BILD

Zur Begründung:

Beide Texte setzen auf überraschende Weise und hohem sprachlichen Niveau das Thema der Ausschreibung um.

Das Thema der Ausschreibung stellte der Autor Jonathan Franzen während der Tübinger Poetik-Dozentur im Dezember 2009 - es lautete: Wie fühlt es sich an, ein Tier zu sein.
Prämiert werden Prosa-Texte mit einer Länge von ca. 10.000 Zeichen, die überzeugend eigene sprachliche Wege gehen.

Weitere 12 Erzählungen wurden zusammen mit den Texten der Preisträger in die Anthologie des Würth-Literaturpreises aufgenommen. Der Band erschien im Swiridoff-Verlag, Künzelsau. Die Namen der Anthologie-Autoren lauten:

Gerhard Dick, Immenstadt
Sandra Kellein, Berlin
Synke Köhler, Berlin
Anke Laufer, Kusterdingen
Sebastian Polmans, Rom
Sabine Raml, Berlin
Sascha Reh, Berlin
Naomi Schenck, Berlin
Ralf Schwob, Riedstadt
Ulrike Syha, Hamburg
Antje Telgenbüscher, Paderborn
Ralf Thies, Berlin


Zum Würth-Literaturpreis allgemein:

Der Würth-Literaturpreis wird am Ende der Tübinger Poetik-Dozentur ausgeschrieben. Das Thema stellt der jeweilige Poetikdozent in seiner letzten Vorlesung. Zur Teilnahme aufgerufen sind jedoch nicht nur die unmittelbaren Hörer der Poetikdozentur, sondern alle Autorinnen/Autoren, die sich literarisch-produktiv mit diesem Thema auseinandersetzen wollen.

Der Würth-Literaturpreis wurde zusammen mit der Tübinger Poetik-Dozentur 1996 von der Stiftung Würth gestiftet.


(von links: Philipp A. Ostrowicz, Dorothee Kimmich, Hans-Ulrich Grunder, Thomas Scheuffelen, Manfred Papst, Karl-Heinz Ott. (c) Archiv)


Die Jury des Würth-Literaturpreises:

Hans-Ulrich Grunder
(Erziehungswissenschaftler, Basel); Dorothee Kimmich (Literaturwissenschaftlerin und Organisatorin der Poetik-Dozentur, Universität Tübingen); Karl-Heinz Ott (Schriftsteller, Freiburg); Manfred Papst (Leiter der Kulturredaktion, Neue Zürcher Zeitung am Sonntag); Thomas Scheuffelen (Professor für Literaturwissenschaft, TU Darmstadt). Geleitet wird die Jury von Philipp Alexander Ostrowicz (University of Southern Denmark, Odense).

Zu den Preisträgern seit 1996...

Prämiert werden Texte, die überzeugend eigene sprachliche Wege gehen.

Die Preissumme für den Würth-Literaturpreis beträgt 7.500 Euro. Die Jury kann diesen Betrag nach ihrem Ermessen aufteilen (ein bis drei Preisträger).

Die prämierten Texte sowie eine Auswahl weiterer hervorragender Arbeiten werden in einer Anthologie (Swiridoff-Verlag, Künzelsau) veröffentlicht. Mit der Einsendung erklären sich die Autorinnen/Autoren ausdrücklich bereit, ihre Texte für diese Anthologie zur Verfügung zu stellen. Die Urheberrechte bleiben bei den Verfassern

Bei Fragen:

Philipp Ostrowicz MA
Würth-Literaturpreis
Deutsches Seminar
Wilhelmstraße 50
72074 Tübingen
wuerthliteraturpreis@germ-serv.de


 



Aktuell:

Pressemeldung zur Vergabe des Würth-Literturpreises 2010.
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Preisträger

Alle Preisträger des Würth-Literaturpreises seit 1996:

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Publikationen:

Würth-Literaturpreis 2010:
Wie fühlt es sich an, ein Tier zu sein?
, hg. v. Dorothee Kimmich und Philipp Ostrowicz, unter Mitarbeit von Anja Michalski (Künzelsau 2010).


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Würth-Literaturpreis 2009:
Never Again
, hg. v. Dorothee Kimmich und Philipp Ostrowicz, unter Mitarbeit von Anja Michalski (Künzelsau 2009).

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Würth-Literaturpreis 2008: Ausgehen, hg. v. Dorothee Kimmich und Philipp Ostrowicz, unter Mitarbeit von Maik Bozza (Künzelsau 2008).

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Würth-Literaturpreis 2007:
Der Kuttel-kompromiß
, hg. v. Dorothee Kimmich und Manfred Koch, unter Mitarbeit von Maik Bozza und Philipp Ostrowicz (Künzelsau 2007).

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Würth-Literaturpreis 2006:
Zehn Jahre Montage
, hg. v. Dorothee Kimmich und Manfred Koch, unter Mitarbeit von Maik Bozza und Philipp Ostrowicz (Künzelsau 2006).

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Würth-Literaturpreis 2005: Männlichkeitsrituale: Handkuß und Verbeugung, hg. v. Dorothee Kimmich und Manfred Koch, unter Mitarbeit von Maik Bozza und Philipp Ostrowicz (Künzelsau 2005).

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