Würth-Literaturpreis
2010
Am
Samstag, den 5.3.2010 hat die Jury ihre Entscheidung über
die Vergabe des Würth-Literaturpreises 2009 bekannt gegeben.
Der mit insgesamt 7.500 Euro dotierte Preis wird an Ulrike
Schäfer aus Würzburg für ihren Text Das
Haus (1. Preis, 4.500 Euro) und Barbara Dickow
aus Hamburg für ihren Text Pferd, hinten
(2. Preis, 3.000 Euro) vergeben. Der Preis wurde am 25.7.2010
im Museum Würth in Künzelsau vergeben.
BILD
Zur
Begründung:
Beide
Texte setzen auf überraschende Weise und hohem sprachlichen
Niveau das Thema der Ausschreibung um.
Das Thema der Ausschreibung stellte der Autor Jonathan Franzen
während der Tübinger Poetik-Dozentur im Dezember 2009
- es lautete: Wie fühlt es sich an, ein Tier zu sein.
Prämiert
werden Prosa-Texte mit einer Länge von ca. 10.000 Zeichen,
die überzeugend eigene sprachliche Wege gehen.
Weitere
12 Erzählungen wurden zusammen mit den Texten der Preisträger
in die Anthologie des Würth-Literaturpreises aufgenommen.
Der Band erschien im Swiridoff-Verlag, Künzelsau. Die Namen
der Anthologie-Autoren lauten:
Gerhard
Dick, Immenstadt
Sandra Kellein, Berlin
Synke Köhler, Berlin
Anke Laufer, Kusterdingen
Sebastian Polmans, Rom
Sabine Raml, Berlin
Sascha Reh, Berlin
Naomi Schenck, Berlin
Ralf Schwob, Riedstadt
Ulrike Syha, Hamburg
Antje Telgenbüscher, Paderborn
Ralf Thies, Berlin
Zum
Würth-Literaturpreis allgemein:
Der
Würth-Literaturpreis wird am Ende
der Tübinger Poetik-Dozentur ausgeschrieben. Das Thema
stellt der jeweilige Poetikdozent in seiner letzten Vorlesung.
Zur Teilnahme aufgerufen sind jedoch nicht nur die unmittelbaren
Hörer der Poetikdozentur, sondern alle Autorinnen/Autoren,
die sich literarisch-produktiv mit diesem Thema auseinandersetzen
wollen.
Der
Würth-Literaturpreis wurde zusammen mit der Tübinger
Poetik-Dozentur 1996 von der Stiftung
Würth gestiftet.

(von links: Philipp A. Ostrowicz, Dorothee Kimmich, Hans-Ulrich
Grunder, Thomas Scheuffelen, Manfred Papst, Karl-Heinz Ott. (c)
Archiv)
Die Jury des Würth-Literaturpreises:
Hans-Ulrich Grunder (Erziehungswissenschaftler, Basel); Dorothee
Kimmich (Literaturwissenschaftlerin und Organisatorin der
Poetik-Dozentur, Universität Tübingen); Karl-Heinz
Ott (Schriftsteller, Freiburg); Manfred Papst (Leiter
der Kulturredaktion, Neue Zürcher Zeitung am Sonntag); Thomas
Scheuffelen (Professor für Literaturwissenschaft, TU
Darmstadt). Geleitet wird die Jury von Philipp Alexander Ostrowicz
(University of Southern Denmark, Odense).
Zu
den Preisträgern seit 1996...
Prämiert
werden Texte, die überzeugend eigene sprachliche Wege gehen.
Die
Preissumme für den Würth-Literaturpreis beträgt
7.500 Euro. Die Jury kann diesen Betrag nach ihrem Ermessen
aufteilen (ein bis drei Preisträger).
Die prämierten Texte sowie eine Auswahl weiterer hervorragender
Arbeiten werden in einer Anthologie (Swiridoff-Verlag, Künzelsau)
veröffentlicht. Mit der Einsendung erklären sich
die Autorinnen/Autoren ausdrücklich bereit, ihre Texte für
diese Anthologie zur Verfügung zu stellen. Die Urheberrechte
bleiben bei den Verfassern
Bei
Fragen:
Philipp
Ostrowicz MA
Würth-Literaturpreis
Deutsches Seminar
Wilhelmstraße 50
72074 Tübingen
wuerthliteraturpreis@germ-serv.de